Berichte 2019

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Bargteheider Damen schaffen Klassenerhalt in der 2. Bundesliga – Julia Bröcker erneut auf dem Podium

Im finalen Rennen der 2. Bundesliga Saison 2019 erkämpften sich die Bargteheider Damen mit einem guten 7. Platz beim Triathlon Verl den Klassenerhalt. Nach fünf Wettkämpfen in nur acht Wochen und einer sehr dichten Konkurrenz ist dies ein Erfolg für das kleine Team. Mit einem 2. Platz setzte Julia Bröcker erneut ein Ausrufezeichen und schob das Team entscheidend gemeinsam mit Bettina Lange (28.), Alicia Stölting (32.) und Stina Mick (36.) auf den 8. Tabellenrang.

Nach dem fünften und letzten Wettkampf der 2. Bundesliga- Nord in Verl am 14.07.2019 können die Bargteheider Triathletinnen auch für die kommende Saison für die zweit höchste Klasse im Triathlonsport planen. Obwohl vor dem Wettkampf bereits feststand, dass keines der 10 Damenteams absteigen wird, war es dem gesamten Team doch ein besonderes Anliegen, mindestens Platz 8 und damit den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu erreichen.

Ein großer Erfolg für das kleine Team in einer schwierigen Saison: Fünf Wettkämpfe verteilten sich auf nur 8 Wochenende. Hinzu kam eine geringe Kadergröße. Teamkapitänin Bettina Lange: „Zum Beginn der Saison waren wir sieben Starterinnen auf dem Papier. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Sandra Kiel sowie der lange Auslandsabwesenheit von Maren Ernst haben wir dann zu fünft das Ligageschehen gestemmt“. So bestritt das Kernteam um Routinier Lange, den Schwestern Stina und Hjørdis Mick, sowie den beiden Gaststarterinnen Alicia Stölting (Itzehoe) und Julia Bröcker (Bad Oldesloe) die gesamte Wettkampfserie.

In Verl stand nun zum Abschluss wieder ein Rennen über die Sprintdistanz (750m- 20km- 5km) auf dem Programm. Am Start: Julia, Stina, Alicia und Bettina.

Für das Schwimmen im Verler See durften aufgrund der Wassertemperatur von 20,3°C keine Neoprenanzügen getragen werden. Bei einer Außentemperatur von nur 14° C zum Wettkampfstart waren dies nicht die allerbesten Voraussetzungen für die Athletinnen, da es zwischenzeitlich auch noch zu nieseln anfing und alle schon vor dem Start froren.

Über die 750 Schwimmeter des Dreieckskurses zog sich das Feld bereits in die Länge. Julia und Bettina kamen im vorderen Mittelfeld mit knapp 20 Sekunden Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser und versuchten sich schnell gemeinsam in einer großen Radgruppe zusammenzufinden. Stina stieg mit ca. einer Minute Abstand mit einer kleinen Nachzüglergruppe aufs Rad. Für Alicia galt es nach durchwachsener Schwimmleistung aus einer Kleingruppe von hinten aufzuholen.

Auf dem technisch anspruchsvollen Kurs aus zwei 10 Kilometer langen Runden mit jeweils drei 180° Wendepunkten und einem mehrfach zu durchfahrendem Kreisverkehr, wuchs die führende Hauptgruppe um Julia und Bettina schnell auf ca. 24 Starterinnen an. „Aufgrund der Gruppengröße ging es im Feld sowie an den Wendepunkten immer richtig zur Sache. Jeder Meter wurde verteidigt, keine der Starterinnen gab nach. Man musste zum Einen höllisch aufpassen, die Wendepunkte ohne Kollision zu umrunden und zum Anderen nach den Wenden den Anschluss nicht zu verlieren. Denn wenn man hinten im Feld noch im Schritttempo wenden musste, ging vorne schon wieder die Post ab. Das hieß jedes Mal ein Zwischensprint am Anschlag, um die Gruppe zu halten“, so Bettina. Diesen Ziehharmonika-Effekt konnten beide aber gut meistern und kamen so gemeinsam mit dem Hauptfeld in die Wechselzone zum Laufen.

Die zweite und dritte Verfolgergruppe mit Stina und Alicia fuhren couragiert und schafften in der zweiten Radrunde den Zusammenschluss. Das Fahren in Kleingruppen hatte aber zu viel Kraft gekostet und so wuchs der Abstand auf die Spitze bis zum zweiten Wechsel auf fast 3 Minuten an. Eine klare Vorentscheidung der Platzierungen im Ziel.

An der Spitze gelang es Julia sich in einer Spitzengruppe von fünf Läuferinnen zu platzieren und auf den letzten Metern der 5 Laufkilometer noch einmal das Tempo anziehen. Lediglich Juliette Gogoll (TuS Neukölln) konnte ihr um 6 Sekunden etwas entgegensetzen. Und so setzt die 16-jährige nach einem dritten Platz in Hannover ein erneutes Ausrufezeichen und läuft nach 1:00:44 Stunden. „Ein toller Erfolg für eine so junge Athletin“, freute sich Bettina, die als 28. (1:05:01h) das Ziel erreichte. Mit einem beherztem Lauf über 2 Runden um den Verler See, konnte Alica noch einige Plätze gut machen und kam als 32. (1:06:32h) ins Ziel. Stina komplettierte mit Platz 36 (1:09:02h) das Bargteheider Ergebnis. In der Tageswertung bedeutete dies den 7. Platz für die Bargteheiderinnen.

Aufgrund dieses guten Resultats konnte sich das Team in der Endbrechung nach allen 5 Wettkämpfen auf den 8. Rang verbessern. Am Ende entschieden wegen Punktgleichheit nur wenige Platzziffern die Saisontabelle -und das gleich an mehreren Stellen-. 6 der 10 startenden Teams waren gleichauf nach dem Finalwettkampf: Ein Zeichen für die hohe Leistungsdichte.

„Da wir aufgrund einer besseren Platzziffer die Flensburgerinnen auf Platz 9 verweisen konnten, sind wir nun bestes Team in Schleswig-Holstein. Dies mit unserem kleinen Team erreicht zu haben, freut mich sehr. Alicia und Stina standen bei jedem Wettkampf zuverlässig an der Startlinie, Hjørdis hat durch konstant gute Leistungen bei ihren vier Starts mit Platzierungen unter den ersten 15 zum guten Ergebnis beigetragen. Julia hat durch ihren 2. und 3. Platz entscheidend am guten Abschneiden mitgewirkt und ich konnte aufgrund meiner Erfahrung und den konstanten Plätzen viermal im Mittelfeld ebenfalls das Team verstärken. Nun planen wir für 2020. In welcher Besetzung wir starten werden, wird sich im Laufe der nächsten Monate zeigen“, resümierte Teamkapitänin Bettina Lange eine aufregende Bundesligasaison.

 

Ergebnislisten:

https://www.triathlonbundesliga.de/home/2.-bundesliga/2.-triathlon-bundesliga-nord/

bzw. https://www.triathlon-verl.de/

 

[Bettina Lange // 15.07.2019]

Direktkontakt: 04532- 8546

 

TSV Bargteheide Triathlon

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5 mal 20 Minuten Vollgas – Platz 7 im Team-Relay der Regionalliga in Itzehoe

Im zweiten Rennen der Regionalliga Nord am 23.06.2019 beim 11. SCI Triathlon in Itzehoe/Hohenlockstedt konnte sich die erste Herrenmannschaft des TSV Bargteheide auf Tabellenrang 9 vorschieben. Im hochspannnenden Team-Relay-Format erkämpfte das Team um Lukas Stüfen, Jonas Schott, Lukas Schott, Patrick Raabe und Schlussläufer Jan Stelzner einen sehr guten 7. Platz.

Spannung und Vorfreude vor der Premiere eines besonderen Wettkampfformats: Die Organisatoren des SCI Triathlons waren bereits in der Vergangenheit immer an vorderster Front, wenn es um das Ausrichten neuer und interessanter Wettkampfformate ging. Die letzten Jahre beispielsweise mit dem nun vollkommen etablierten Teamsprint. In diesem Jahr wagten sie sich an das Team-Relay. Eine Variante der Mixed-Team-Relay, die seit einigen Jahren im Weltcup erfolgreich durchgeführt wird und 2020 auch bei den olympischen Spielen Premiere feiert.

In diesem Format absolvieren die Athleten eines Teams als Staffel jeweils einen Supersprint-Triathlon über 200m Schwimmen, 6km Radfahren und 2km Laufen. Das heißt: gute 20min Vollgas geben, bevor dann an das nächste Mannschaftsmitglied übergeben wird. So gibt es entsprechend auch keine Möglichkeit für ein Streichergebnis. Alle Athleten müssen ungeachtet von Defekten oder anderen Problemen ins Ziel kommen, damit das Team gewertet werden kann. Noch spannender wird es durch die Windschattenfreigabe beim Radfahren, die es erfordert auch taktisch zu agieren.

Als erster Starter, musste Lukas Stüfen sich beim engen Landstart gegen 20 andere Athleten behaupten. „Ich habe erst nicht wirklich in meinen Rhythmus gefunden“, so Lukas. Dennoch stieg er an guter Ausgangslage im vorderen Mittelfeld aus dem Wasser und konnte sich in einer Radgruppe etablieren. Nach nur 9:31 Minuten stieg er mit einer der schnellsten Radzeiten des Tages in die Laufschuhe. Auch beim Laufen lieferte er eine der besten Zeiten des Tages ab und konnte so in 30 Sekunden Reichweite auf die Spitze den Transponder an Jonas übergeben.

Wie der Großteil des Starterfeldes entschied sich auch Jonas trotz 21°C Wassertemperatur aufgrund des nur gut 200 Meter langen Viereckskurs im Hohenlockstedter Mühlenteich, auf einen Neoprenanzug zu verzichten. Als starker Schwimmer konnte er sich sehr gut im Feld halten und auch die 6 Kilometer lange Wendepunkstrecke auf dem Rad in guter Position absolvieren. So übergab er selbst nach -wie erwartet- eher schwächerer Laufzeit immer noch in den Top 10 auf seinen Bruder Lukas.

Ebenfalls stark im Wasser, konnte er die zwei vor ihm liegenden Schwimmer wieder überholen. Aber schlecht gepokert: Denn ohne Anschluss an die nächste Gruppe war es dann sinnvoller sich auf der Radstrecke wieder zurückfallen zu lassen. So konnte er gemeinsam mit weiteren Athleten Tempo machen und ein wenig Kraft einsparen. Mit vollem Adrenalinschub nach zu enger Asphaltberührung beim Radabstieg ging es auf die Laufstrecke. Dort musste Lukas deutlich Zeit abgeben und übergab an Position 11 liegend an Patrick.

Mit solider Schwimmzeit konnte Patrick die Position beim Schwimmen verteidigen und ließ auch beim Radfahren nichts anbrennen. Als starker Läufer, ging es dann auf der weniger als 2 Kilometer langen Runde um den Mühlenteich um wertvolle Sekunden und Plätze. Mit einer Top-10 Laufzeit gelang es ihm die Mannschaft noch besser ins Spiel zu bringen und eine gute Ausgangslage für den Finalstarter Jan zu schaffen.

Nach über 1:20 Stunde Wettkampfzeit hatte sich das Feld in die Länge gezogen. So wurde es immer unwahrscheinlicher, sich in einer Gruppe auf dem Rad zusammenfinden zu können. Entsprechend musste Jan alleine gegen den Wind kämpfen, was den Hawaiifinisher nicht daran hinderte eine der schnellsten Radzeiten des Tages hinzulegen. Auf seiner Paradedisziplin ließ er es dann nochmal krachen und kam mit der zweitschnellsten Laufzeit des Tages im Zielsprint bis auf wenige Meter an den an Position 6 liegenden Athleten des SC Itzehoe heran.

Mit Rang 7 stand am Ende des Tages ein sehr gutes Ergebnis, mit dem das Team sich nach zwei von fünf Wettkämpfen auf Position 9 der Tabelle vorschieben konnte. Als Fazit des Tages bleibt auch: Das neue Wettkampfformat hat richtig Spaß gemacht und alle hoffen auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.

Viel Pause bleibt dem Team nicht. Am 30. Juni ist „Großkampftag“ für die Ligateams des TSV Bargteheide. Die Regionalligaserie geht in Schwerin in die dritte Runde, während die Landesliga in Geesthacht am Start steht und die Damen der 2. Bundesliga in Grimma bereits den vorletzten Wettkampf der Saison absolvieren. Dort findet zeitglich auch die Deutsche Meisterschaft der Jugend und Junioren statt, bei der die Ligaathleten Lasse Fitschen und Julia Bröcker antreten.

 

Ergebnislisten:

https://www.triathlon-regionalliga-nord.de/

bzw. https://my2.raceresult.com/111579/results?lang=de#8_BA06F1

 

[Lukas Schott // 25.06.2019]

 

 

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Damenteam bestätigt bisherige Leistungen – 7. Platz beim Rosenstadt Triathlon Eutin

Im dritten Rennen der 2. Bundesliga Nord beim Rosenstadt Triathlon Eutin am 16. Juni 2019, bestätigte das Team aus Hjørdis Mick (11.), Bettina Lange (25.), Alicia Stölting (26.) und Stina Mick (34.) bisherige Leistungen mit einem 7. Platz in der Tagesplatzierung. Die Damen des TSV Bargteheide befinden sich damit auf dem 8. Tabellenlatz vor zwei verbleibenden Wettkämpfen in der Serie.

Nach einjähriger Pause kehrte der Rosenstadt Triathlon Eutin mit einem neuen Austragungsort zurück in den Wettkampfkalender. Bisher an der Sportstätte am Kleinen Eutiner See ausgetragen, bot in diesem Jahr das Gelände am Eutiner Stadtschloss und der Uferpromenade, bei Sonnenschein und warmen Temperaturen eine wunderbare Kulisse sowohl für die Athleten, aber insbesondere auch für die zahlreichen Zuschauer. Ebenso wie beim vergangenen Wettkampf in Hannover, wurde das Rennen über die Sprintdistanz ausgetragen, das bedeutet für die Athletinnen 750m Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und abschließend noch einmal 5 Kilometer laufen.

Um 10 Uhr fiel der Startschuss für die insgesamt 40 Starterinnen, die nun den Dreieckskurs von 750 Metern im Großen Eutiner See bei einer Wassertemperatur von 19,6 Grad vor sich hatten. Der Start erfolgte erstaunlicher Weise ohne viel Gerangel, so dass alle vier Bargteheider Starterinnen gut von der Startlinie wegkamen, schnell ihren Rhythmus fanden und sich bereits nach kurzer Zeit einzelne Schwimmgruppen bildeten. Hjørdis konnte sich im gut besetzten Starterfeld durchsetzen und schaffte es, nach 10:00 Minuten, nur drei Sekunden hinter der Führenden Augusta Grønberg Christensen (ProAthletes-KTT01) an zweiter Position aus dem Wasser zu steigen. Bettina folgte mit ebenfalls sehr guter Schwimmleistung mit lediglich 15 Sekunden Abstand auf die Führende. Stina und Alicia stiegen wenige Sekunden voneinander getrennt, in einer Verfolgergruppe nach 11:30 Minuten aus dem Wasser.

Auf der unter anderem durch einen giftigen Anstieg direkt am Wendepunkt, anspruchsvollen Radstrecke, galt es dann für die vier Bargtheiderinnen in ihren Radgruppen zu bleiben, die sie nach dem Schwimmen erreicht hatten. Durch die Windschattenfreigabe in Bundesliga-Wettkämpfen können die Athletinnen innerhalb einer Radgruppe mit wechselnder Führungsarbeit an der Spitze viel Kraft einsparen für das anschließende Laufen. Je besser die Gruppe zusammenarbeitet, desto eher kann Zeit auf andere Athleten herausgefahren werden.

Hjørdis schloss sich auf dem Rad zunächst mit drei weiteren Athletinnen an der Spitze des Feldes zusammen, die gemeinsam versuchten der ausgerissenen Führenden Zeit abzunehmen und gleichzeitig der zweiten großen Radgruppe aus sechs starken Radfahrerinnen zu entkommen. Bereits auf der zweiten von insgesamt fünf technisch anspruchsvollen vier Kilometer langen Radrunden konnte jedoch die Verfolgergruppe um Bettina auf die erste Radgruppe mit Hjørdis auffahren. Als zusammengeschlossene Gruppe wurde dann das Tempo noch einmal ordentlich angezogen. Bettina konnte diesem erhöhten Tempo auf Grund von Oberschenkelproblemen nicht standhalten und fiel aus der Gruppe, schaffte es aber in der dritten Radgruppe Fuß zu fassen und sich somit dennoch eine gute Ausgangsposition zum Laufen zu verschaffen. Alicia und Stina gelang es sich gemeinsam in einer Verfolgergruppe zu etablieren und den Zeitverlust auf die sehr gut funktionierenden Spitzengruppen nicht zu groß werden zu lassen. Trotzdem mussten sie rund eine zusätzliche Minute Rückstand hinnehmen.

Nach dem Radfahren hieß es für alle Athletinnen erst einmal wieder die 400m vom Radabstieg bis zur Wechselzone zu laufen und das Rad dabei zu schieben. Erschwert wurde dies durch enge Wege und wechselnde Untergrundbeläge: barfuß von Asphalt, über Kopfsteinpflaster und Sand.

In den Laufschuhen ging es auf den fünfmal zu durchlaufenden 800m Rundkurs im angrenzenden Seepark. Ideal war der Laufkurs für die angereisten Fans aus Bargteheide, die zahlreich an der Strecke standen und ihre Mannschaft ordentlich angefeuerten. Teamkapitänin Bettina Lange sagte „Es war großartig und sehr motivierend von den Fans an so vielen Stellen unterstützt zu werden!“.

Zu Beginn der Laufstrecke hatte Hjørdis Schwierigkeiten in ihren Laufrhythmus zu finden und tat sich auf den ersten zwei Runden etwas schwer. Danach ging es aufwärts, konnte auf den letzten drei Laufrunden noch einmal alles zu geben und lief nach 1:07:51 Stunden zu einem großartigen 11. Platz. Die bisher beste Platzierung für die 18jährigem, die nur wenige Tage zuvor ihre letzten Abiturprüfungen erfolgreich hinter sich brachte.

Wie zuvor auf dem Rad hatte Alicia auch beim Laufen mit Übelkeit zu kämpfen, schlug sich jedoch tapfer und erreichte nach couragiertem Lauf einen guten 26. Platz (1:11:16h) – direkt hinter Bettina (25.; 1:11:08h), die sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis sein kann. Denn trotz ihrer Probleme am hinteren Oberschenkel, die Bettina seit einigen Wochen plagen, hatte sie gekämpft und das Rennen dafür mit einem äußerst zufriedenstellenden Ergebnis abschließen können. Hut ab vor dieser Leistung! Auch Stina konnte nach Kräfte zehrendem Radfahren und solidem Lauf ein schönes Gesamtergebnis abliefern und rundete mit Platz 34 in 1:13:38 Stunden das Teamergebnis ab.

Nach dem 7. Platz in der Tageswertung in Eutin liegt das Team des TSV Bargteheide Triathlon nun auf Platz 8 in der Gesamttabelle, die angeführt wird vom Damenteam des SSF Bonn. Der nächste Wettkampf der 2. Bundesliga Nord findet m 30. Juni in Grimma (Sachsen), parallel zu den Deutschen Jugend und Junioren Meisterschaften im Triathlon, statt und wird ebenfalls über die Sprintdistanz ausgetragen.

 

Ergebnislisten:

https://www.triathlonbundesliga.de/home/2.-bundesliga/2.-triathlon-bundesliga-nord/

bzw. https://my.raceresult.com/103517/registration?lang=de

 

[Hjørdis Mick // 17.06.2019]

 

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Defekt sorgt für holprigen Auftakt – Regionalligateam mit Platz 13 beim Vierlanden Triathlon

Im Auftaktrennen der Regionalliga Nord am 02.06.2019 beim 24. Vierlanden Triathlon in Hamburg Bergedorf musste die erste Herrenmannschaft des TSV Bargteheide nach technischem Defekt die zurechtgelegte Taktik über Bord werfen. Dennoch rettete das Team um Stephan Bergermann, Lasse Fitschen, Patrick Raabe, Jonas Schott und Lukas Stüfen einen soliden 13. Platz ins Ziel und sehen einen vielversprechenden Anfang für eine gute Saison.

Déjà vu am Hohendeicher See: Wie schon im Vorjahr kündigte sich pünktlich zum Saisonauftakt der Regionalliga ein Hitzerennen an. An die 30°C sollte das Thermometer im Laufe des Tages steigen. Da kam der noch sehr kühle See einigen Athleten doch recht gelegen.

Nachdem das Team im Vorjahr die Saison mit einem enorm erfolgreichen 5. Tabellenplatz abschließen konnte, sind natürlich alle Starter der Mannschaft heiß, diesen Erfolg wiederholen zu können. Doch die Saison 2019 hält einige Herausforderungen in Form eines stärkeren Fokus‘ auf Teamformate und neuer starker Konkurrenz bereit. Das Ziel für 2019 heißt also Platz 7 aufwärts in einer Konkurrenz von 21 Teams aus ganz Norddeutschland.

Im ersten Rennen der Saison galt es dann auch direkt ein Teamsprint-Format zu absolvieren. Während der 750 Meter Schwimmen, 21km Radfahren und 5km Laufen darf man sich im Team gegenseitig helfen, z.B. durch das Windschattenfahren oder das Schieben beim Laufen. Mindestens 4 der 5 Athleten müssen gemeinsam die Wechselzone verlassen und dann auch gemeinsam die Ziellinie überqueren. Man muss immer Alles geben, obwohl man seinen Gegner gar nicht richtig sieht. Denn gestartet wird in Abständen von einer Minute. Ein Rennen gegen die Zeit also, bei dem erst am Ende des Rennens die Sieger ermittelt werden können.

Es ist wichtig, dass das Team gut zusammen funktioniert, und jeder seine Stärken gut einsetzen kann, was Teamarbeit für den Erfolg des Teams besonders wichtig macht. In mehreren Trainingseinheiten wurde deshalb Taktik besprochen und gemeinsam trainiert.

Unterstützt von vielen angereisten Fans, die mit dem Rad aus Bargteheide zum Anfeuern gekommen waren, starteten die Bargteheider als drittes Team auf den Dreieckskurs im 18,5°C kühlen See. Beim Schwimmen übernahmen Lukas und Lasse wie geplant die Führung und ließen die anderen Teammitglieder im Wasserschatten Kräfte sparen. Sie schwammen alle zusammen gut auf die Teams vor ihnen auf. Mit einer Top-5-Schwimmzeit konnte nach knappen 11 Minuten der Neoprenanzug abgestreift und aufs Rad gewechselt werden.

Nach einem hervorragenden Wechsel fand sich das Team schnell am Anfang der 21km langen Wendepunktstrecke zusammen. Mit Rückenwind ging es flott am Deich entlang, wobei das Team sehr gut harmonierte und sich effizient im Wind abwechseln konnte. Auf dem Rückweg hieß es dann: Drücken. Denn hier machte sich der Wind nun von seiner schlechten Seite bemerkbar und ließ nur eine Radzeit im Mittelfeld zu. 5 Kilometer vor dem Wechsel in die Laufschuhe dann ein „HALT“ von Stephan. Seine Kette hatte sich zwischen Rahmen und Kettenblättern verklemmt. Eine schnelle Lösung des Defekts war nicht absehbar und so entschloss sich das Team nach kurzem Zögern weiter zu fahren, um keine weitere wertvolle Zeit einzubüßen.

14:00 Uhr, 30°C, die Sonne steht hoch und kein Schatten weit und breit. Jeder kann sich vorstellen, wie hart Laufen am Limit unter diesen Bedingungen ist und wie sehr die Sonne dem Team zu schaffen machte. Vor allem Jonas, der beim Radfahren schon viel Arbeit im Wind für das Team übernommen hatte, nun aber außerplanmäßig statt Stephan als starkem Läufer ranmusste, war am Ende. Patrick unterstützte Jonas, durch streckenweises schieben. So konnte das Lauftempo noch ein bisschen hochgehalten werden. Stephan, der nach seinem Defekt entsprechend Reglement das Rennen nicht beenden durfte, verfolgte den Kampf des Teams von außen und war beeindruckt von der harmonischen Teamleistung. Zusammen brachte das Team ein solides Rennen zu Ende und rettete in 1:05:15h einen guten 13. Platz ins Ziel.

Lasse, als jüngster Starter im Team, fasste das Rennen dann auch treffsicher zusammen: „Das war ein technisch holpriger Auftakt, aber ein vielversprechender Anfang für eine gute Regionalligasaison.“

Jetzt hat das Team drei Wochen Zeit um Kräfte zu tanken und dann heißt es wieder Vollgas.

Dann in Itzehoe im extrem spannenden und kurzweiligen Team-Relay Format.

 

Ergebnislisten:

https://www.triathlon-regionalliga-nord.de/

bzw. https://my1.raceresult.com/111580/results?lang=de

 

[Lasse Fitschen // 04.06.2019]

 

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Guter 6. Platz für das 2. Bundesligateam in Hannover - Julia Bröcker mit Podiumsplatzierungg

Im zweiten Rennen der 2. Bundesliga Saison 2019 erkämpften die Bargteheider Damen einen guten 6. Platz beim Maschsee Triathlon in Hannover. Nur 6 Tage nach dem ersten Rennen der Serie, standen Alicia Stölting (29.), sowie Stina (34.) und Hjørdis Mick (22.) wieder an der Startlinie. Den entscheidenden Beitrag zur guten Teamplatzierung brachte die 16-jährige Julia Bröcker (VfL Oldesloe) in ihrem ersten Bundesliga Rennen für das Bargteheider Team mit einem 3. Platz in der Einzelwertung.

 

Nur eine Woche nach dem Saisonauftakt in Gütersloh, stand beim Maschsee Triathlon im Herzen von Hannover das zweite Rennen der Serie über Sprintdistanz (750 m – 20 km - 5 km) an. War die Woche zuvor gar noch ein Schwimmverbot ob der zu kalten Wassertemperatur des Maschsees in der Diskussion gewesen, hatte Wetter einigermaßen mitgespielt und schwimmbare Temperaturen sichergestellt. Bei rund 19 °C war das Tragen von Neoprenanzügen erlaubt.

Dafür raute ein kräftiger Wind das Wasser des 750 Meter langen Viereckskurs auf und erschwerte neben dem üblichen Getümmel an den Bojen das Schwimmen. So lagen die Zeiten des gesamten Feldes auch durchweg unter dem Vorjahresniveau. Eine Spitzengruppe mit 9 Athletinnen stieg nach 11:25 Minuten am Südufer des Maschsees aus dem Wasser. Rund 10 Sekunden dahinter folgen Hjørdis und Julia nur Sekunden voneinander getrennt in Richtung Wechselzone. Mit einer Schwimmzeit von rund 13 Minuten konnten Alicia und Stina ebenfalls dicht hintereinander individuell gute Schwimmleistungen abrufen.

Ein schnelles Finden und Formieren in einer Radgruppe war auf dem dreimal zu fahrenden Wendeschleifenkurs essentiell. Eine rund 2,5km lange Gerade entlang des Seeufers, die entsprechend 6 Mal zu fahren war, machte es praktisch unmöglich für Solisten gegen den in einer Gruppe existierenden Windschattenvorteil zu bestehen.

Schnell formierte sich eine Führungsgruppe mit 4 Athletinnen. Die große Hauptgruppe von ca. 15 Starterinnen, in der auch Julia und Hjørdis sich etablieren konnten, lag zu Beginn der 23 Radkilometer 20 Sekunden zurück. Schnell konnte das Feld aber den Abstand auf das Führungsquartett innerhalb der ersten Runde auf 10 Sekunden verringern und schaffte den Zusammenschluss im Laufe zweiten Radrunde.

Alicia fand sich gemeinsam mit drei weiteren Starterinnen in einer Verfolgergruppe zusammen, die innerhalb der ersten Runde gut zusammenarbeitete. Rund 30 Sekunden dahinter formierte sich aus einem Quartett um Stina und weiteren versprengten Fahrerinnen eine weitere starke Gruppe, die schnell Boden gut machen und bereits in der zweiten Runde auf die Gruppe um Alicia auffahren konnte. Eine Schrecksekunde im Eifer der Aufholjagd: Eine Athletin kommt bei hoher Geschwindigkeit zu Fall. Das Rad schleudert durch die Luft. Glücklicherweise ohne eine weitere Starterin zu Fall zu bringen. Trotz aller Bemühungen wuchs jedoch der Rückstand auf die große erste Gruppe aus nun rund 20 Athletinnen auf fast 3 min zum Ender der letzten Runde an: Eine kleine Vorentscheidung im Platzkampf.

In der großen Führungsgruppe hatten Julia und Hjørdis eine gute Ausgangsposition für 5 Laufkilometer in zwei Wendepunktrunden entlang des Seeufers. Hier konnte Julia nun ihre Laufstärke ausspielen, die sie bereits als 4.-platzierte der diesjährigen Deutschen Duathlon Meisterschaften gezeigt hatte. Und das sogar im direkten Duell, mit Franka Rust (RSC Lüneburg), die das damalige Rennen aufgrund ihrer Radstärke deutlich für sich entscheiden konnte. Die gesamten 5km blieb eine Spitzengruppe von vier bis fünf Athletinnen geschlossen zusammen. Erst die letzten 500 Meter brachten die Entscheidung: Hier konnte Julia dann nicht mehr ganz mit der späteren Siegerin Hannah Stegmaier (SSF Bonn) und Franka Rust mitgehen und überquerte mit 10 Sekunden Rückstand auf Stegmaier in 1:08:02 Stunden die Ziellinie. Alle drei liefen die 5km in unter 18min.

In guter Ausgangslage und mit relativ lockeren Beinen konnte auch Hjørdis auf die Laufstrecke gehen und lief nahe ihrer persönlichen Bestzeit als 22. ins Ziel (1:10:35h). Sie verbessert ihre Laufzeit gegenüber dem Vorjahr um über 2:30min. Alicia, in der Regel eine recht gute Läuferin, musste dem kräftezehrenden Radfahren Tribut zollen und konnte keine Topleistung mehr abrufen. Mit einer Laufzeit von unter 20min, schaffte sie es dennoch einen guten 29. Platz in 1:13:12 Stunden ins Ziel zu bringen. Stina versuchte die letzten Reserven zu mobilisieren und sicherte mit einem 34. Rang (1:15:29h) das Teamergebnis solide ab.

In der Tageswertung summieren sich Julias Top-Ergebnis gemeinsam mit den weiteren guten Einzelergebnissen auf einen 6. Platz. Damit steht das Bargteheider Team nun punktgleich mit dem DLC Aachen auf Rang 7 der Saisontabelle.

Nun heißt es: Position verteidigen und wenn möglich nach vorne ausbauen. Die nächste Möglichkeit gibt es dazu am 16. Juni beim Quasi-Heimwettkampf des Teams, dem Rosenstadt Triathlon in Eutin.

 

Ergebnislisten:

https://www.triathlonbundesliga.de/home/2.-bundesliga/2.-triathlon-bundesliga-nord/

bzw. http://hannover-tria.r.mikatiming.de/2019/?pid=start

 

[Lukas Schott // 27.05.2019]

 

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„Das war einfach nur geil!“ – Start in die Landesliga Saison beim Campus Triathlon in Flensburg

Beim Saisonstart der Landesliga belegte das Herrenteam des TSV Bargteheide einen sensationellen 4. Platz. Die Damen landen nach Startschwierigkeiten auf Platz 5.

Am Sonntag, den 05.05.19 startete die neue Saison der Triathlon-Landesliga standesgemäß mit dem ersten Rennen in Flensburg. Bei der Wettervorhersage für das Wochenende, sind einem bestimmt viele alternative Programmpunkte zur Freizeitgestaltung eingefallen, als sich nach dem Schwimmen nass aufs Fahrrad zu schwingen anschließend einer Runde zu laufen. Anders jedoch den Bargteheider Triathleten, die sich auch bei ungewohnt kühlen Temperaturen von 10 °C auf den Start der Saison freuten. Kurz vor Abfahrt in Bargteheide nochmal das Regenradar gecheckt, konnten vor allem zur großen Freude der mitreisenden Fans immerhin die Regenjacke zu Hause gelassen werden. Den Starterinnen und Startern kam es bei diesen Bedingungen jedoch trotzdem sehr gelegen, dass die 700m lange Schwimmstrecke im Hallenbad absolviert wurde. Die Rad- und Laufstrecke befanden sich am und auf dem Campus der Flensburger Universität.

Für jeden Athleten ist der erste Wettkampf der Saison spannend. Wie hat mein Training angeschlagen? Kann ich alles zu umsetzen, wie ich es mit vorgenommen habe? Wie haben die anderen Athleten über den Winter trainiert? Ganz besonders war der Wettkampf jedoch für Stephan Bergermann und Max Stüfen die nach langjähriger Pause ihre Rückkehr in den Triathlonsport feierten. „Das war einfach nur geil!“, waren Max erste Worte im Ziel.

Und wie geil das war: Die Männer konnten in einem gut besetzen Feld mit einem 4. Platz in der Mannschaftswertung so gut wie lange nicht mehr in die Landesligasaison starten. Da in Flensburg in einem Hallenbad geschwommen wird, teilt sich das Starterfeld der Männer aufgrund von Platzmangel auf zwei Startgruppen auf. Durch diese Aufteilung weiß der Athlet nie genau wo er platziert ist und gibt bis zur Ziellinie alles was geht. Mit den Plätzen 15 (Stephan Bergermann), 21 (Max Stüfen), 37 (Jens Krohn), 51 (Angel Moya) und 93 (Fynn Kubillus) kann jeder zufrieden sein und positiv auf weitere Wettkämpfe blicken.

Bei den Frauen lief das Schwimmen für alle vier Starterinnen sehr gut. Vor allem Hjørdis Mick konnte hier den Grundstein für ihren Start-Ziel-Sieg legen. Auch Jule Hey, Leonie Hirsching und Jule Hildebrandt konnten sich nach dem Schwimmen eine gute Ausgangslage für den weiteren Wettkampf verschaffen und wechselten schnell auf die 22km lange Radstrecke.

Den Kampf gegen den Wind bei der zweiten Teildisziplin beendete Hjørdis Mick als erste Ligastarterin. Jule Hey konnte ihre Leistung auf neuem Equipment super abrufen und Leonie Hirsching ihre Mittelfeldposition halten. Jule Hildebrandt rutsche im Feld etwas nach hinten, was aber ohne Zeitfahrrad und bei nordischem Wind schwer zu verhindern war. Wie sie jedoch im Nachhinein berichtete, machte ihr nicht nur der starke Wind Probleme, zudem bekam sie auch noch sehr schlecht Luft.

Nach dem Wechsel in die Laufschuhe ging es auf die abschließenden 5 Laufkilometer über den Unicampus. Obwohl die Strecke flach erscheint, sind die kleinen Hügeln am Ende des Wettkampfes noch eine Herausforderung für alle Sportler. Hjørdis meisterte diese perfekt und freute sich im Ziel sehr über ihren ersten Platz. Jule Hey, deren Lieblingsdisziplin das Laufen nie werden wird, lief als zweite des Teams ein solides Rennen zu Ende und landete auf dem 19. Platz. Große Probleme beim Laufen hatten allerdings Leonie und Jule Hildebrandt. Leonie hatte mit starken Magenbeschwerden zu kämpfen und Jule bekam weiterhin schlecht Luft. Aber beide kämpften sich durch das Laufen und waren super froh, als sie im Ziel au den Plätzen 28 und 29 ankamen.

Die beiden Mädels gingen mit ihrem Ergebnis sehr sportlich um und Jule sagte: „Kann immer mal schlecht laufen, einfach abhaken und beim nächsten Mal besser machen.“  Insgesamt landete das Team somit auf dem 5. Platz.  „Sehr schade. Mit unserer Aufstellung wäre auf dem Papier eine Treppchenplatzierung definitiv drin gewesen.“ , resümiert Teamleiterin Lena Schott „Unter voller Belastung Atemprobleme oder Magenschmerzen zu bekommen sind kein Spaß. Ich finde es super, dass die beiden sich trotzdem bis zum Ende durchgekämpft haben. Das ist Teamgeist.“ Bei den Ligawettkämpfen sind jeweils vier Frauen und fünf Männer startberechtigt. Drei Frauen beziehungsweise vier Männer gehen in die Wertung ein, somit hat jedes Team ein „Streichergebnis“. Kommen weniger Athleten ins Ziel, als für die Wertung benötigt werden, wirkt sich dies negativ auf die Teamwertungspunkte aus.

Neben dem ersten Rennen der Landesliga wurde am vergangenen Sonntag auch die Landesmeisterschaft Sprint ausgetragen. Unsere Athleten erzielten folgende Ergebnisse:

1. W AK25 Rike Kubillus

1. W AK50 Bettina Lange

7. W AK20 Jule Hey

1. M AK60 Jens Krohn

3. M AK20 Lukas Stüfen

6. M AK20 Max Stüfen

15. M AK20 Fynn Kubillus

4. M AK40 Stephan Bergermann

11. M AK45 Frank Thiede.

 

Der nächste Landesligawettkampf wird erst am 30.06. in Geesthacht ausgetragen. Zuvor startet unser 1. Frauenteam in der 2. Bundesliga Nord am 19.05. in Gütersloh in die Saison und auch unser 1. Herrenteam greift am 02.06. in Hamburg beim Vierlanden Triathlon in der Regionalliga Nord an.

 

Ergebnislisten:

http://shtu.de/19_DTL/DTL_4.html

bzw. https://www.stgk.de/ergebnisse.asp?Code=58&aktuell=1

[13.05.2018]

 

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Das Niveau ist wieder gestiegen – 9. Platz in Gütersloh trotz deutlicher Leistungsverbesserung

Beim Auftaktrennen der 2. Bundesliga Saison 2019 beim Dalkeman in Gütersloh konnte das Bargteheider Team um Bettina Lange, Alicia Stölting, sowie Stina und Hjørdis Mick ihre Vorjahresleistung um eineinhalb Minuten verbessern. Dass sie sich in der Tageswertung trotzdem mit dem 9. Platz von 10 gestarteten Teams zufriedengeben müssen, ist auch ein Zeichen des stetig steigenden Niveaus in der zweithöchsten Liga des deutschen Triathlonsports.

Der erste Wettkampf ist geschafft: Am 19.05.2019 fand in Gütersloh beim Dalkeman Triathlon der Saisonauftakt der diesjährigen 2. Bundesligasaison statt. Ausgetragen wurde das Rennen im Teamsprint-Format über 750 Meter Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen.

Hierbei ist innerhalb der Teams jede Hilfestellung, z.B. Schieben, Ziehen, Windschatten etc. erlaubt. Mindestens 3 der 4 Athletinnen müssen stets gemeinsam die Wechselzonen verlassen und am Ende gemeinsam die Ziellinie überqueren. Im Ziel geht es um jede Sekunde, denn gestartet wird im Zeitabstand von jeweils einer Minute im Schwimmbecken. Somit ist erst nach Zielleinlauf aller Teams die Platzierung klar und Positionskämpfe werden fast als Fernduelle auf der Strecke ausgetragen. Wichtig dabei ist die Zusammenstellung eines möglichst homogenen Teams und das gezielte Einsetzen der jeweiligen Stärken der einzelnen Athletinnen. Eine Herausforderung, die in diesem Jahr besser gemeistert werden konnte und somit insgesamt das Leistungsniveau des Teams höher war.

Zum ersten Mal für Bargteheide ging Alicia Stölting an den Start. In den letzten Jahren erfolgreich für das Damenteam des SC Itzehoe in der Regionalliga aktiv, ist sie als laufstarke Gaststarterin eine wichtige Verstärkung für das Bargteheider Team.

Um die individuellen Stärken optimal einsetzen und dadurch ein bestmögliches Ergebnis abliefern zu können, sollten Stina und Alicia beim Schwimmen als eher schwächere Schwimmerinnen geschont werden. Auf dem Rad sollte keine Zeit gegenüber den anderen Teams verloren, sondern nach Möglichkeit eher Abstand zu anderen Mannschaften verringert werden. Beim abschließenden Laufen lautete die Wettkampftaktik dann: Einfach nur noch Vollgas geben.

An neunter Startposition von zehn Teams ertönte das Startsignal am Sonntagmittag bei sonnigen 25 Grad für die Bargteheider Triathletinnen. Wie geplant, übernahm Hjørdis als stärkste Schwimmerin im Team die Führungsarbeit beim Schwimmen und gab Stina und Alicia Wasser-schatten. In dieser Konstellation war es möglich, deutlich schneller zu schwimmen als im Vorjahr und den zeitlichen Abstand zu den gegnerischen Teams geringer zu halten. Dennoch gab es Mannschaften, die im Wasser gut eine Minute schneller unterwegs waren. Mit guten Gefühl nach einem verhältnismäßig starken Schwimmen ging es dann auf die Radstrecke.

Die Zielstellung für das Radfahren war nun die Position im Feld zu halten und einzelne Sekunden aufzuholen. Was im letzten Jahr nicht wirklich gelang, funktionierte dieses Mal umso besser: Das Team schaffte es auf den zwei Radrunden den Abstand zum Team des Lehrter SV zu verringern und konnte erstaunlicherweise gleichzeitig den Abstand zum radstarken Team vom TriAs Flensburg halten. Das gleichmäßige Abwechseln an der Spitze des Teams, gab den anderen drei Athletinnen Zeit, sich im Windschatten etwas auszuruhen. Dies ermöglichte eine starke Gesamtleistung, die insbesondere durch schnelle Antritte von Bettina, Stina und Alicia geprägt war. Hjørdis sollte auf dem Rad etwas geschont werden, um beim anschließenden Laufen das Tempo hoch zu halten und um eventuell eine Läuferin „schieben“ zu können.

Spannend wurde es dann auf den zwei Laufrunden: Während Bettina, Hjørdis und Alicia schafften auf das eine Minute zuvor gestartete Team des Lehrter SV aufzulaufen, kamen die Damen des TriAs Flensburg immer näher an die Bargteheider Mannschaft heran und verringerten den Abstand mit jedem Kilometer. Bettina, die auf dem Rad sehr gute Führungsarbeit übernommen hatte, fiel es zu Beginn des Laufens schwer, mit dem Tempo von Hjørdis und Alicia Schritt zu halten. Nachdem sich die drei auf ein passendes Lauftempo eingependelt hatten, brachte das Überholen der Lehrter SV Damen noch einmal einen Motivationsschub und neue Energie. Die wurde auch dringend benötigt, denn der Abstand zum nachfolgenden Team wurde immer geringer und es war allen klar, dass es im Ziel später nur um Sekunden gehen würde. Stina musste dem hohen Tempo auf dem Rad Tribut zollen und konnte dem Tempo der ersten drei nicht folgen. Sie lief das Rennen alleine mit einem guten Ergebnis zu Ende.

Im Ziel dann Ernüchterung, aber keine Enttäuschung: Am Ende hatte es das Team der TriAs Flensburg doch noch geschafft vorbeizuziehen und verwies die TSV Damen mit einem Vorsprung von lediglich 15 Sekunden auf den 9. Platz. Enttäuschend ist das Ergebnis jedoch mitnichten. Denn alle vier Athletinnen haben ihr derzeitiges Leistungsniveau optimal abrufen können und die Vorjahresleistung um eineinhalb Minuten verbessern können. Bei gleichem Platzierungsniveau innerhalb des Wettbewerbs zeigt diese Entwicklung das erneut gestiegene Niveau der Liga. Das motiviert!

Nur eine Woche bleibt zur Erholung: Der nächste Wettkampf der 2. Bundesliga findet bereits am 25.06. in Hannover statt. Hier werden für den TSV Bargteheide Alicia Stölting, Stina und Hjørdis Mick, sowie die Nachwuchsathletin Julia Bröcker vom VfL Bad Oldesloe aus dem schleswig-holsteinischen Landeskader bei einem regulären Sprintrennen (0,75 – 20 – 5) an den Start gehen.

 

Ergebnislisten:

http://www.dalkeman.de/

[Hjørdis Mick // 21.05.2019]

TSV Bargteheide Triathlon

liga@tsv-tri-bargteheide.de

 

Web. http://tsv-tri-bargteheide.de/

Facebook. https://www.facebook.com/TSVBargteheideTriLiga/

 

 

 

 

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