Wettkämpfe 2016

Was Wo Details
Junge Triathleten beim 10. Tribüne Triathlon Norderstedt Details
Landesmeisterschaft Norderstedt Norderstedt Details
Triathlon DM 2016 Immenstadt Details
Fördetriathlon - Olympische Distanz Kiel Details
Tri-Island Triathlon Amrum/För/Sylt Details
Rosenstadt-Triathlon Eutin Details
LM Geesthacht (Sprint), LM Lübeck (Mitteldistanz) Geesthacht / Lübeck Details
Isarnhoe-Duathlon Gettorf Details
     
     
     
     
     

 

Zum letzten Triathlon der Wettkampfsaison nach Norderstedt

Bargteheides junge Triathleten waren zahlreich vertreten beim 10. TriBühne Triathlon in Norderstedt

Gleich 29 Kinder und Jugendliche aus der Triathlonsparte des TSV Bargteheide machten sich am vergangenen Sonntag auf den Weg nach Norderstedt, um sich ein letztes Mal in dieser Saison beim Schwimmen, Radfahren und Laufen miteinander zu messen.

Trotz regnerischem und trübem norddeutschen Wetter waren alle motiviert und freuten sich auf den Wettkampf, der von dem Organisationsteam aus Norderstedt wie gewohnt souverän durchgeführt wurde.

Ein gewisser Trainingsrückstand durch die langen Sommerferien war allerdings fast allen Bargteheider Startern an diesem letzten Ferienwochenende anzumerken.

Bei den Schülerinnen C erreichten Leeni-Lotta Franke Platz 6 und Marit Joost Platz 7.

Bei den Schülerinnen B erzielte Lara Hoppe Platz 10, wodurch sie sich einen Sonderpreis in Form eines Handtuches sicherte, da der TriBühne Triathlon zum 10. Mal stattfand. Victoria Kelb landete kurz dahinter auf Platz 11. Bei den Jungs dieser Altersklasse  erreichte Ben Göttsche Platz 9 und Louis Nissen Platz 20.

 Janka Krohn konnte dann mit Platz 3 bei den Schülerinnen A endlich den ersten Treppchenplatz für den TSV Bargteheide klarmachen. Weitere Platzierungen in dieser Altersklasse: Jette Hansen (8.), Malin Joost (11.), Lynn-Carlotta Franke (13.), Lena Fitschen (18). Bei den Jungs sah es wie folgt aus: Noah Garbers (9)., Oliver Nissen (10.), Thore Krohn (12.), Simon Kiel (15.).

In der dann folgenden Altersklasse Jugend B mit traditionell starker Konkurrenz erreichte Nele Faasch einen guten 5. Platz, gefolgt von Leonie Hirsching auf Platz 7. Leander Groos konnte diesmal nur Platz 7 erreichen. Weitere Platzierungen: Moritz Bollmann (16.), Lasse Fitschen (17.), Esben Mick (18.), Lars Ewert (20.), Benjamin Thoma (28.).

Zum Schluss ging dann aber doch noch was: Beim Wettkampf der Jugend A mit Landesmeisterschaft erreichte Sandra Kiel den 1. Platz und damit den Titel der Schleswig-Holsteinischen Landesmeisterin 2016 in dieser Altersklasse. Auch Hjördis Mick landete hier mit Platz 3 auf dem Treppchen. Gleich dahinter lag Julia Hey auf Platz 4.

Bei den Jungs landete Lukas Stüfen auf dem undankbaren 4. Platz der Landes-Meisterschaftswertung. Seine Vereinskameraden Fynn Kubillus und Vincent Grün wurden 14. und 15.

Zum Saisonabschluss geht es dann am 18.09.2016 zum Crossduathlon auf dem Unigelände in Kiel, bei dem die Bargteheider Athleten auch wieder zahlreich vertreten sein werden.

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Bargteheider Triathleten bei Landesmeisterschaften erfolgreich

Die Landesmeisterschaft über die Olympische Distanz (1,5- 40-10) wurde in diesem Jahr im Rahmen des 10. TriBühne Triathlons am 4. September 2016 in Norderstedt ausgetragen.

Das Wettkampf fand bei herbstlich- regnerischen Bedingungen in und um das ehemalige Landesgartenschau - Gelände statt. Geschwommen wurde um 21 ° C warmen Stadtparksee, die Radstrecke war auf der gesperrten Schleswig- Holstein- Straße zu absolvieren, dann galt es abschließend 4 Runden a 2,5 km rund um den Stadtparksee zu laufen.

Vier Bargteheider Triathletinnen und Triathleten  erreichten Platzierungen auf dem Siegertreppchen.

Bei den Männern gewann Jens Krohn in 2:21:57 den 1. Platz in der der Altersklasse M 55.

Jonas Schott belegte in 2:14:40 den 2. Platz in der AK männliche Jugend.

Hendrik Stöldt wurde ebenfalls 2. in der Altersklasse M 20 in 2:15:11.

Bei den Frauen belegte Lena Schott in 2:37:19 den 3. Platz in der AK W 20.

 

(Ergebnisse unter: http://my1.raceresult.com/46493/results?lang=de#10_7401A3

 

Bettina Lange

TSV Bargteheide-Tri

Tel: 04532- 8546

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Triathlon DM 2016 in Immenstadt

Die deutschen Meisterschaften im Triathlon der Altersklassen wurden in diesem Jahr im Rahmen des Kult- Triathlons in Deutschland schlechthin in Immenstadt im Allgäu ausgetragen. Bereits zum 34. Mal- und damit die älteste Triathlonveranstaltung in Deutschland- fand der Allgäu Triathlon am 21.08.2016 statt.

Insgesamt gingen mehr als 2000 Triathleten über die verschiedenen Distanzen- Sprint-, olympische und Mitteldistanz- an den Start.

Die DM wurde über die olympische Distanz- 1,5 km- 42 km- 10,5 km- ausgetragen. Laut Veranstalter waren rund 1000 Starter über diese Distanz gemeldet.

Der perfekt organisierte Traditionswettkampf kam durch das Zutun von rund 600 freiwilligen Helfern zustande, die diesem Tag zu einem reinen Triathlonspektakel verhalfen.

Bekannt ist der Wettkampf unter anderem durch seine überaus anspruchsvolle Radstrecke durch die allgäuer Bergwelt, die sich zum Einen durch den Kalvarienberg auszeichnet, der gleich zu Beginn des Rennens mit einer Steigung von zum Teil  mehr als 16 % über 400 m aufwartet und den Athleten einiges abverlangt, des weiteren durch seinen ca. 6 km andauernden ständigen Anstieg auf den höchsten Punkt der Strecke sowie den steilen und anspruchsvollen Abfahrten, bei denen leicht 65 – über 70 km/h erreicht werden. Nicht zu vergessen aber auch durch die landschaftliche Schönheit des Allgäus, sowie die als Endlos- Schleife laufende „Begleitmusik“ „Highway to Hell“ in etwa der Mitte des längsten Anstieges.

Am Start Bettina Lange und Jens Krohn vom TSV Bargteheide sowie der in der 2. Bundesliga für Bargteheide startende Großhansdorfer Udo van Stevendaal.

Das Wetter war am Morgen des Wettkampftages alles andere als ideal: relativ kühl, wolkenverhangen und regnerisch. „Das bedeutete nasse Straßen! Da war uns bei dem Gedanken an die bevorstehenden Abfahrten schon etwas mulmig zu mute“, so Bettina. Der Alpsee war mit knapp 21 ° C allerdings gut temperiert.

Aufgrund der Vielzahl an Startern wurde es auf der Schwimmstrecke besonders für Bettina recht voll. „Da wir als vierte Startgruppe ins Rennen geschickt wurden, und nur 5 Minuten Abstand zur größten Startergruppe hatten, musste ich bereits vor der 1. Boje die ersten Teilnehmer überholen. Richtig eng wurde es allerdings vor dem vom Veranstalter eingeplanten Landgang über 65 m. An sich eine tolle Sache, vor allem für die Zuschauer. Allerdings waren die 200 m vor diesem Landgang und der restliche Abschnitt bis zum Schwimmziel das reinste Hindernisschwimmen für mich. Ich hatte das Gefühl, mich durch das gesamte Starterfeld pflügen zu müssen. Zum Glück war noch eine anderen Frau „an meiner Seite“.  Sie mir teilweise den Weg freigeschwommen, da sie gnadenlos durch das Feld pflügte und ich mich an ihre Fersen heften konnte. Das war einigermaßen hilfreich. Ca. 500 m vor dem Schwimmziel kam zudem heftiger Wind mit starkem Regen auf, der den See innerhalb kürzester Zeit in das reinste Wellenbad verwandelte. Ich war total erstaunt, wie schnell sich das glatte Wasser zu Wellen mit Schaumkronen verwandelte. Aber damit hatten ja alle zu kämpfen“, so Bettina, die mit 3 Sekunden Rückstand die zweit schnellste Schwimmzeit im Damenfeld schaffte.

Die folgende Radstrecke über 42 km begann für alle gleich heftig mit dem genannten Kalvarienberg, dessen Anstieg von sehr vielen Zuschauern gesäumt wurde, die die Teilnehmer frenetisch anfeuerten. Udo kam besonders gut über die Berge und hatte im Feld der Starter über die olympische Distanz mit 11 Sekunden Rückstand die zweitbeste Radzeit. „Bei 600 Höhenmetern über 42 km einen Schnitt von über 35 km/h zu fahren ist schon beachtlich“, so Bettina.

Auch die abschließende Laufstrecke verlangte nach 3 km den Athleten einen besonderen Kraftakt ab. Sie musste einen rund 300 m langen Kuhstieg hoch laufen. Ein schmaler, unbefestigter Weg, der beim jährlichen Almauf- und -abtrieb den allgäuer Kühen vorbehalten ist. „Der Anstieg war mit seinen 20 % Steigung nicht nur giftig, sondern auch von den Regenfällen aufgeweicht sowie den Hinterlassenschaften der Kühen nicht gerade griffig. Für den vom Veranstalter angepriesenen schönen Ausblick über den Alpsee hatten wir alle keine Augen mehr“. Nach dem Wendepunkt auf dem Immenstädter Marktplatz ging es zurück zum Ziel am Alpsee. Auch dort standen hunderte von begeisterten Zuschauern, die die Athleten in Empfang nahmen.

Am Ende war die Altersklasse 45 fest in Stormarner Hand. Bettina konnte ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen und wurde in 2:33:04 Deutsche Meisterin und belegt Platz 7 im Hauptfeld der Frauen. Gleiches gelang Udo, auch er wiederholte seinen Vorjahreserfolg und wurde in 2:14:36 Deutscher Meister und belegte Platz 6 im Hauptfeld der Männer.

Jens Krohn konnte mit persönlich guter Leistung in seiner Altersklasse M 55 den 10. Platz in 2:44:14 belegen.

„Es war für uns drei aufgrund der besonderen und anspruchsvollen Strecke sowie der guten Organisation und der Stimmung der Zuschauer ein erlebnisreicher Wettkampf, für den sich die lange Anreise gelohnt hat“, so das Fazit der Starter.

 

Bettina Lange- TSV Bargteheide-Tri- Tel: 04532- 8546

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Fördetriathlon in Kiel - Olympische Distanz

Ebenfalls nahmen Florian Plambeck, Tino Günther und Rigobert Ries teil, diese hatten die Olympische Distanz zu bewältigen. Sie meisterten diese Herausforderung recht ordentlich:
Tino wurde 7. in der Altersklasse TM45 in der Zeitvon 2:26:01, Rigobert wurde 10. in der Altersklasse TM55 in der Zeit von 2:41:31. Florian kam als zweiter aus dem Wasser, nach dem Radfahren kam er als dritter in die Wechselzone und ging mit einem Rückstand von 19 Sekunden auf die Laufstrecke. Wie sich dann herausstellte, erhielt Florian beim Radfahren leider eine Zeitstrafe von 2 Minuten. In einem beherzten Lauf konnte er den vor ihm Laufenden nicht nur einholen, sondern auch die Strafzeit wettmachen, so dass er am Ende mit einer Zeit von 2:00:48  verdienter 2.ter Gesamtsieger hinter Jean-Pierre De Lannoy wurde und 1. in seiner Altersklasse TM20.

[Manfred Plambeck]

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Tri- Island-Triathlon- ein Erlebnis der besonderen Art

Vier Bargteheider Triathleten machten sich auf in Deutschlands Norden, um am 23.07.2016 am 2. Red Bull Tri Island- Triathlon teilzunehmen.

Eine Besonderheit dieses Triathlons sind die drei verschiedenen Austragungsorte für die jeweiligen Teildisziplinen.

Der Start des Wettkampfes erfolgte auf Amrum, geschwommen wurde von dort ca. 3 km bis nach Föhr, die 40  km lange Radstrecke wurde auf Föhr absolviert, danach wurden die Athleten mit Shuttlebooten nach Sylt gebracht, wo es die abschließenden 10,5 km zu laufen galt.

Bei windstillem Sommerwetter begann der Wettkampf für Jens Krohn, Bettina Lange, Frank Thiede und Christian Wiechert bereits um 8.00 Uhr mit dem Einrichten der Wechselzone in Utersum auf Föhr.

Um 9.00 Uhr startete dann das 1. Highlight des Tages: eine gemeinsame Wattwanderung von Föhr nach Amrum mit über 500 Startern. „Wir wurden in Gruppen mit je 50 Personen aufgeteilt, wobei jede Gruppe einen eigenen Wattführer zur Verfügung gestellt bekam. Mit Informationen rund um Flora und Fauna des Wattenmeers war es wie ein Urlaubstag am Meer“, so Bettina. „Der einzige mir bekannte Wettkampf, wo die Schwimmstrecke vorher abgegangen wird.“ Aufgrund von zwei Prilen konnte jedoch nicht der direkte Weg durch das Watt gegangen werden, so dass durch diesen Umweg die gesamte zurückgelegte Strecke von der Wechselzone bis zum Sammelpunkt auf Amrum und von dort zum Start 14 km betrug- und dies bei hochsommerlichen Temperaturen im Watt, bei windstille und ohne Schatten!

Nach gut drei Stunden trafen alle Starter an einem Sammelpunkt auf Amrum ein, wo gemeinsam bei schmaler Verpflegung auf die Flut gewartet wurde, um die Strecke nach Föhr schwimmen zu können.

Durchgeschwitzt bestand die nächste Aufgabe darin, sich in seinen Neo zu zwängen, der für diesen Wettkampf aus Sicherheitsgründen verpflichtend war.

Um 14.30 Uhr erfolgte dann endlich der Landstart mit einem lang gezogenen  Sprint über den Strand in die spiegelglatte, 20 °C warme Nordsee.  Das Wasser war anfänglich so flach, dass zunächst ca. 200 m gelaufen werden musste. Die Schwimmstrecke nach Föhr war dann durch vier verankerte Katermarane gut sichtbar markiert. Die Hinweise der einheimischen Wattführern zu den Strömungsverhältnissen der Prile führten am Ende dazu, dass die Athleten auf Föhr an den unterschiedlichsten Stellen landeten und dadurch entsprechend längere Wege in die Wechselzone zurücklegen mussten. Bettina konnte aufgrund ihrer Freiwassererfahrung die Ideallinie schwimmen und kam als 5 insgesamt nach gut 38 Minuten  aus dem Wasser. „Sebastian Kienle, Welt- und Europameister im Triathlon, schwamm eine ganze Zeitlang in meinem Wasserschatten, konnte diesen allerdings nicht halten und musste abreißen lassen. Spätestens da wusste ich, dass ich schnell unterwegs war“, so Bettina. „Lediglich die spätere Zweitplatztiere Isabell Donath, eine Weltmeisterschafts-teilnehmerin im Freiwasserschwimmen von 2011, war ein paar Sekunden vor mir am Strand.“ Am Strand und auf dem Weg in die Wechselzone wurden die Teilnehmer von hunderten Zuschauern begrüßt, die die Starter frenetisch anfeuerten und über den feinsandigen Deich zur Wechselzone puschten.

Die Radstrecke auf Föhr war absolut flach, jedoch zum Teil verwinkelt und mit einigen schlecht asphaltierten Abschnitten. Die Stimmung durch die zahlreichen Zuschauer war auch hier sehr gut und für die Athleten hoch motivierend.

Eine weitere Besonderheit des Wettkampfes bestand darin, dass die Starter nach dem Radkurs mit Shuttlebooten zu jeweils 12 Personen nach Sylt gebracht wurden. Das heißt, wer als 13. am Ablegesteg nach der Wechselzone eintraf, musste warten, bis 11 weitere eintreffende Athleten die Bootsladung komplettierten. So erging es Bettina, die als 13. nach dem Radkurs am Steg eintraf. „Zu diesem Zeitpunkt war ich noch die 1. Frau im Rennen. Nun galt es zu warten, bis das Boot mit 11 weiteren Personen voll besetzt war“, so Bettina. „Kurz darauf stiegen unter anderem die 2. und 3. Frau ins Boot. Da auch die Vorjahressiegerin Hanna Winckler, eine sehr starke Läuferin, dabei war, wusste ich, dass ich beim Laufen um Platz 2 oder 3 kämpfen würde.“ Die Stimmung auf dem Boot war fair und freundschaftlich, erste Erlebnisse wurden ausgetauscht. Nach ca. 19 minütiger Überfahrt legten die Boote im Hörnumer Hafen an. Dort wurden die Triathleten wiederum von einer begeisterten Menschenmenge empfangen. Familie Hansen hatte sich extra auffällig die grünen Finisher- Shirts des Schüler- Triathlons angezogen. An ihrem 1. Urlaubstag auf Sylt wollten sie es sich nicht nehmen lassen, ihre Vereinskameraden entsprechend anzufeuern.

Nach dem Verlassen des Hafengeländes begann dann das Martyrium für die meisten Athleten. Die erste Euphorie über die schöne Sylter Dünenlandschaft verflog bereits bei Lauf-km 2, als es einen 200 m langen Anstieg zum Teil durch Sylter Feinsand zu bewältigen galt. Die Temperatur war mittlerweile auf gefühlt über 30°C angestiegen, es wehte kein Wind und Schatten gab es auch nicht. Die immer wiederkehrenden Anstiege über die Dünen brauchten die letzten Reserven auf.

Auf den letzten 4 km wurde den Athleten der Stecker letztendlich gezogen. Es begann mit einer ca. 300 m langen bergauf Querung der Dünenkette, bevor man durch feinsten weißen Nordsesand vor begeistert klatschenden FKK-Badegästen zur Wasserkante kam. „Uns allen war bewusst, dass die letzten gut 3  Kilometer der Laufstrecke im Sand zu bewältigen waren, und wir den Wettkampf dadurch länger auskosten durften. Spätestens da kam der Mann mit dem Hammer“, so die vier Bargteheider übereinstimmend.

Dann endlich im Ziel angekommen wurden wir wiederum von hunderten begeisterten Zuschauern im Red Bull Zielbogen begrüßt- die Stimmung war grandios.

Bettina musste die zweite Frau auf dem letzten Kilometer ziehen lassen und belegte mit 3:09:19 den 3. Platz bei den Frauen sowie den 22. Platz insgesamt.

„Dieser Wettkampf war ein weiteres Highlight meiner sportlichen Laufbahn. Als Preis kann ich mich über einen Jahresvorrat Gerolsteiner Mineralwasser freuen, und werde dadurch ein Jahr lang an diesen tollen Wettkampf erinnert.“

Jens belegte mit 3:16:8 den 56. Platz, Frank kam nach 3:20:58 auf Platz 79 und Christian erreichte in 3:32:23 den 149. Platz von insgesamt 423 Finishern.

Alle vier Bargteheider Starter waren der Meinung, dass dies einer der härteren Wettkämpfe war, insbesondere durch die Wetterverhältnisse ,als auch durch den Umstand der vorausgegangenen Wattwanderung.

Nach der Siegerehrung am Strand bestand die Möglichkeit in einem komfortablen Duschtruck vor Ort zu duschen.

Um 20.00 Uhr begann auf dem Party- Schiff MS KOI dann mit den 423 Finishern die After- Party. 85 Starter blieben auf Föhr zurück, da sie es in der vorher bekanntgegebene Cut-off Zeit von 2:30 nach dem Start nicht geschafft hatten, an den Shuttlebooten zu sein. Nach diesen 2:30 Stunden wurde der Shuttle-Verkehr nach Sylt eingestellt.

Dank des Red Bull vor-free-Sortiments wandelte sich der Erschöpfungszustand der Teilnehmer auf der dreistündigen Fahrt zurück nach Föhr in ausgelassene Partystimmung.

Nach der Ankunft in Wyk ging es per Shuttle- Bus zurück zur Wechselzone nach Utersum, wo es als abschließendes Highlight des Tages ein Check-out der Räder und sonstigen Wettkampfutensilien unter Taschenlampen-App-Beleuchtung zu absolvieren galt. Als die Bargteheider dann endlich um 0:30 Uhr in ihren Unterkünften waren, hatte dieser ereignisreiche Tag sein Ende gefunden.

Fazit von Jens, Bettina, Frank und Christian: „Wir haben lange nicht mehr an einem einzigen Tag so viele verschiedene Erlebnisse gehabt. Ein Event mit einer Vielzahl an Besonderheiten- einzigartig eben!“

 

Bettina Lange

TSV Bargteheide-Tri

Tel: 04532- 8546- Ergebnisse des Wettkampfes auf der Internetseite des „Red Bull Tri Island 2016“

http://www.redbull.com/de/de/adventure/stories/1331807898350/red-bull-tri-islands-2016-report

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Triathleten aus Bargteheide beim Rosenstadt-Triathlon in Eutin

Bei schönem norddeutschem Wetter mit einem kräftigen Wind machten sich die jungen Bargteheider Triathleten auf den Weg nach Eutin, um am 22. Rosenstadt-Triathlon in den Distanzen Schüler C bis Jugend B mit Landesmeisterschaft und Sprint teilzunehmen.

Einige Sportler vom TSV Bargteheide, die selber nicht gemeldet hatten, reisten sogar per Rennrad an, um Ihre Vereinskameraden anzufeuern.

Nachdem insbesondere unser 2. Bundesliga-Damenteam ihr Rennen erfolgreich absolviert hatte, wurde dann auch schon der Wettkampf in der Sprintdistanz gestartet. Bis auf wenige Ausnahmen wurde hier im Neopren-Anzug gestartet, denn der Kleine Eutiner See war mit 18 Grad recht kühl. Die Damenkonkurrenz gewann Sandra Kiel, Hjördis Mick erreichte Platz 6 und Julia Hey landete auf Platz 10.  Bei der starken männlichen Konkurrenz erreichten Jorrit Ramminger (6), Lukas Stüfen (7) und Jannik Weidmann (10) gute Plätze im vorderen Drittel.

Im anschließend gestarteten Wettkampf der Jugend B konnte Leander Groos seinen 3. Platz nach dem Radfahren bis ins Ziel halten und somit ebenfalls einen Platz auf dem Treppchen für sich beanspruchen. Unter den ersten zehn landete Lasse Fitschen noch mit Platz 9. In der weiblichen Konkurrenz erreichte Neele Faasch Platz 5, Leonie Hirsching Platz 10.

Bei den Schülerinnen A zog Janka Krohn gewohnt konzentriert ihr Rennen durch und landete nur knapp hinter der zweitplatzierten im Ziel und sicherte sich den 3. Platz. Jette Hansen erreichte hier Platz 8, Lynn Franke Platz 10. Die bestplatzierten Bargteheider bei den Schülern A waren Jannis Nikolaiski (5), Oliver Nissen (6) und Noah Garbers (9).

Ordentliche Leistungen boten auch die SchülerInnen B, allerdings diesmal ohne Treppchenplatz: Lara Hoppe (7), Lea Beiler (8) und Victoria Kelb (10). Bei den Jungs waren es Ben Göttsche (8) und Louis Nissen (11).

Zum Abschluss gab es dann noch einen dritten Platz für Leeni-Lotta Franke bei den Schülerinnen C. Nina Beiler erreichte Platz 8.

Alle einzelnen Platzierungen und Zeiten können im Internet unter www.rosenstadt-triathlon.de angeschaut werden.

Es war einmal mehr ein toller Wettkampftag, der alles bot, was Triathlon für uns ausmacht: Freude an der Bewegung oder bis an die Grenze gehen, Teamgeist und Kameradschaft, Frieren vor dem Schwimmstart, Finishermedaillen für die Kleinen, kritische Trainer und begeisterte Eltern…und alles in Orange.

 

21.06.2016 Svenja Kiel

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Bargteheider Triathleten bei Landesmeisterschaften erfolgreich

Landesmeisterschaft Sprintdistanz

Die Landesmeisterschaft über die Sprintdistanz (0,75km – 20km – 5km) wurde in diesem Jahr im Rahmen des 9. Hachede Triathlons am 12. Juni 2016 in Geesthacht, parallel zu den Wettkämpfen der Landesliga ausgetragen. Vier Bargteheider Triathletinnen und Triathleten wurden neue Landesmeister:

  • Bei den Frauen gewann Bettina Lange in 1:04:42 als schnellste Frau den 1. Platz in der offenen Klasse und belegte somit auch in ihrer Altersklasse W 45 den 1. Platz.
  • Lena Schott wurde in 1:14:01 Landesmeisterin in der AK W 20.
  • Bei den Männern belegte Jorrit Ramminger den 1. Platz in der AK W 20 in 1:02:25.
  • Jens Krohn wurde in seiner Altersklasse M 55 in 1:06:00 ebenfalls Landesmeister.

Ergebnisse: http://www.stgk.de/ergebnisse.asp?Code=13&aktuell=1

 

Landesmeisterschaft Mitteldistanz

Im Rahmen des 7-Türme-Triathlons in Lübeck fand am gleichen Tag die Landesmeisterschaft über die Mitteldistanz (2,0km – 90km – 20km) statt. Auch hier konnten Bargteheider Triathleten Treppchenplätze erringen:

  • Sven Hallentuch wurde Landesmeister in der AK M 25 in der Zeit von 4:39:47.
  • Wolfgang Pirnack belegte ebenfalls den 1. Platz in der AK M 65 in 5:03:18.
  • Thomas Leiendecker wurde 3. der AK M 50 in 5:01:32.

Ergebnisse: http://my4.raceresult.com/46355/results?lang=de

 

[Bettina Lange; 04532- 8546]